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Erstellung von 360°-Panoramen

15.09.2017

Um ein Panorama zu erstellen ist eine entsprechende Kamera nötig? Nicht unbedingt. Eine entsprechende Aufnahmetechnik ist ausreichend um aus mehreren Bildern ein Panorama zusammenzusetzen. Die Aufnahmetechnik kann sowohl im Bereich der Drohnen als auch mit handelsüblichen Kameras umgesetzt werden.

 

Zuallererst werden eine Menge Fotos benötigt. Dazu wird die Kamera von der Drohne in Position gebracht. Im Idealfall werden die Aufnahmen an einem windstillen Tag gemacht, sodass der Kopter stabil auf einer Stelle schweben kann. Oben angekommen werden die Kameraeinstellungen manuell justiert, damit die Bilder in der Postproduktion nahtlos zusammengesetzt werden können. Bei der Einstellung ist darauf zu achten, dass sowohl Bildteile neben der Sonne, als auch im Schatten liegende Bildelemente nicht überbelichtet oder zu dunkel sind.

 

Sind die Kameraeinstellungen vorgenommen beginnt die Aufnahme von mindestens 20 - 26 Fotos für ein hochauflösendes Panorama. Für 360°-Panoramen werden 48 und mehr Aufnahmen benötigt. Jedes Bild sollte zu den benachbarten Bildern 30% bis 40% Überlappung aufweisen. Dies ist für die anschließende Sortierung der Fotos notwendig.

 

Die Fotos können manuell aufgenommen werden. Dazu bietet sich als Hilfsinstrument das Einblenden des Gitternetzes zur Orientierung an. Einige Apps (Litchi, Autopilot by Flight Logic, DronePan) bieten auch Unterstützung durch automatisierte Reihenaufnahmen an. Für ein 360°-Panorama habe ich mit vier Reihen zu je zwölf Bildern gute Erfahrungen gemacht. Gute Ergebnisse werden ab drei Reihen zu je acht Aufnahmen erzielt.

 

Auf die Funktion einiger Apps die Einzelaufnahmen direkt zu einem Panorama zusammenzufügen solltet ihr verzichten. Kameras verfügen weder über ausreichend Rechenleistung noch über hoch entwickelte Logiken zum zusammenfügen. Dazu gehört beispielsweise das vermeiden von „Geistern“ – so werden sich bewegende Objekte genannt, die in mehreren Einzelbildern auftauchen. Gute Panoramen werden am PC zusammengesetzt.

 

Mit der richtigen Software ist auch das sehr bequem machbar. Der Image Compositing Editor (ICE) von Microsoft ist hier sehr gut, da er die Lage der Bilder automatisch ermittelt und so kein Puzzlespiel welches Bild an welche Stelle gehört notwendig ist. Hier lassen sich auch verschiedene Panorama-Modi mit unterschiedlichen perspektivischen Entzerrungen verwenden.

 

Beim Exportieren sollte auf eine hohe Qualität geachtet werden. Standardmäßig setzen die meisten Programme diese etwas herunter. Mit der oben beschriebenen Technik lassen sich so Aufnahmen von 20.480px x 10.240px erzielen. Diese Auflösung ist bei einer Druckqualität von 300dpi für eine Bildgröße von maximal 1,70m x 0,85m geeignet.

 

Natürlich könnt ihr auch nur einzelne Aufnahmen aus einem Panorama verwenden ähnlich wie ich das bei diesem Bild gemacht habe. Das bleibt euch überlassen. 

 

 

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